Am 16. August 1998 erhielt der diensthabende Offizier des Katastrophenschutzministeriums der KBR vom Elbrus PSO die Information über einen Brand im höchstgelegenen Berghotel Europas – Schutzhütte 11 (4200 m).
Archivaufnahmen zeigen den Zeitpunkt des Brandes. Im Hotel befanden sich etwa 100 Personen – hauptsächlich Ausländer. Ersten Informationen zufolge hantierte ein Tourist in der Küche mit einem Primuskocher. Ein offenes Feuer entzündete einen Benzinkanister, und das Gebäude stand in Flammen wie ein Weihnachtsbaum an Silvester. Obwohl einige Gäste in kurzen Hosen aus den Fenstern sprangen, wurde niemand verletzt. Lediglich der 30-jährige Franzose Didier Renaud erlitt beim Abseilen aus dem dritten Stock eine Wirbelsäulenverletzung. Zahlreiche Gegenstände, Dokumente und Bargeld verbrannten jedoch. Damit endete die 60-jährige Geschichte eines einzigartigen Gebäudes in den Bergen.
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